Klassenstufe Klasse 9/10

“Was es ist. Für mich.” Vom Umgang mit der (Corona-)Krise

Ausgehend von dem Text Was es ist. Für mich. von Laura Meemann setzen sich die Schüler*innen mit existentiellen Fragen auseinander, die in Krisenzeiten (z.B. Coronakrise) aufbrechen können, und reflektieren Möglichkeiten, mit diesen Fragen umzugehen. Dabei spielen unterschiedliche Zugänge, wie z.B. Videoclips von Jugendlichen, Aktionen von religiösen Gemeinschaften und unterschiedliche Texte zum Nachdenken eine Rolle.

Darf man Regeln brechen und muss man das manchmal sogar?

 
Am 14. Mai 2020 erschien in der ZEIT ein Ausschnitt aus einem Gespräch des Journalisten Raoul Löbbert mit Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow über die moralischen Herausforderungen für Politiker. Im Interview spricht Ramelow, Mitglied bei den Linken und katholischer Christ, über den Entscheidungsdruck vor dem Shutdown und die Auswirkungen auf das Leben seiner Familie. Er erzählt von unvorhersehbaren Konsequenzen und wie er selbst in ein persönliches Dilemma geriet.

Auf der Suche nach dem verlorenen Sonntag

Der Film "Auf der Suche nach dem verlorenen Sonntag" wagt eine Zeitreise in das Jahr 2050. Er erzählt eine Geschichte aus einer Welt, in der Leistung und Effizienz alles sind. Einen arbeitsfreien Sonntag sucht man hier vergebens. Der Spielfilm wirft wichtige Fragen auf: In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Wie übernehmen wir Verantwortung - für uns und unsere Welt? Mit interaktiven H5p-Übungen und vielen weiteren Aufgaben zum kostenfreien Download.

Berührende Heilung

Berührungen sind mit Blick auf die Corona-Infektion ein heikles Thema. Dabei trifft man in der Bibel auf Vorschriften religiöser Reinheit, aus denen wie heute die Sorge vor Ansteckung spricht. Wie heute Kontaktsperren und Desinfektionsmittel sollten Berührungsverbote die Ausbreitung von Unreinheit verhindern. Und wie heute leiden Betroffene am Elend der Ausgrenzung und Isolation. Dabei sehnen sich Menschen damals wie heute nach Berührungen. Mit heilender Berührung löst Jesus das Tabu einer blutenden Frau.

Was feiern wir eigentlich an Pfingsten?

Ein verlängertes Wochenende, Grillen mit Freunden, eine entspannte Zeit im Park - so sieht für viele von uns das ideale Pfingstfest aus. Oft wissen wir gar nicht, warum wir diese Tage eigentlich frei haben, warum wir Pfingsten feiern. Dabei steckt dahinter einer der wichtigsten christlichen Feiertage – und eine wirklich spannende Geschichte! Reporter Julian Sengelmann forscht nach.

Bibelclouds – Die Bibel anders sehen

Mit den Bibelclouds wird jedes biblische Buch in einer Wortwolke dargestellt. Zusätzlich gibt es zu jedem Buch zwei kurze Texte: Eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte sowie einen Gedankenimpuls mit Bezug zur heutigen Lebensrealtität vor allem von jugendlichen Lesern. Außerdem werden „Gute Worte“ (Zitate, z.B. als Anregungen für Konfirmandensprüche) und Lesevorschläge gelistet. Das alles erlaubt eine Begegnung mit biblischen Texten, wie sie bisher nicht möglich war: visuell ansprechend, modern und überraschend anders. Und das nun auch online und kostenlos Dank Bibelclouds 2.0.

Anne Frank und ihr Leben im Hinterhaus

Anne Frank war Jüdin und versteckte sich vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten mit ihrer Familie in Amsterdam. Diese Zeit im sogenannten 'Hinterhaus' beschrieb sie überaus lebendig in ihrem Tagebuch, das später veröffentlicht wurde. Heute ist das 'Anne-Frank-Haus' ein Museum, das auch virtuell besucht werden kann.